MESOB-Kaffee:

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Ein sinnlicher Genuß

Das Anbaugebiet unseres Kaffees liegt im Süden Äthiopiens, im Hochland der Region Sidamo. Und Sidamo-Kaffee gehört nun mal zum Allerbesten, was weltweit an Kaffeebohnen wächst. Zumeist werden sie verwendet, um "billige" Mischungen aus aller Welt geschmacklich auf Vordermann zu bringen.   -  Wir haben uns entschlossen, kompromißlos auf Qualität zu setzen und diesen edlen Kaffee sortenrein anzubieten.

Doch damit nicht genug: Damit eine Kaffeebohne ihren Geschmacksreich- tum  auch voll entfalten kann, muß sie sorgfältig geröstet werden. Auch dafür haben wir gesorgt. Unser MESOB-Kaffee wird länger, dafür aber bei etwas niedrigerer Temperatur geröstet, als das sonst üblich ist. Das macht aus ihm einen milden, aromatischen und praktisch säurefreien Kaffee, der leicht bekömmlich ist und den Reichtum dieser Arabica-Bohnen der Spitzenklasse voll entfalten läßt.

 

MESOB-Kaffee: Die Herzlichkeit der Natur

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Rund 95 Prozent des äthiopischen Kaffees werden von Kleinbauern produziert, oder werden als wilder Kaffee im Wald geerntet. Deshalb gilt der äthiopische Kaffee auch als weitgehend organisch. Denn den Kleinbauern fehlt vielfach auch das Geld, um sich mit Düngemitteln und Insektiziden einzudecken.

Trotzdem gehört der Kaffee mit Abstand zum wichtigsten Exportgut Äthiopiens, dem Geburtsland dieses edlen Getränks. Und auf die Tatsache, daß hier der Kaffee entdeckt wurde, ist man besonders stolz. Weshalb die Kaffeezeremonie im Leben einer Familie hier einen besonderen Stellenwert genießt. Im Kreis der Familie wird der grüne Kaffee auf Holzkohle geröstet, gemahlen oder gemörsert, um anschließend in der Jebena, dem runden Tonkrug, noch ein wenig gekocht zu werden. Dabei wird auch Weihrauch verbrannt, was die ganze Zeremonie zu einem Erlebnis für die Sinne werden läßt.

Auch diese Familie gehört zu den äthiopischen Kaffeeproduzenten: Kaffeestrauch im Garten. Unter anderem so wächst der MESOB-Kaffee heran.

 

Gewaschen oder an der Sonne getrocknet?

Kaffee-Waschanlage im Süden Äthiopiens

Nach dem Ernten gibt es zwei Methoden, mit denen das Fleisch der Kaffeekirsche von der darin liegenden Kaffeebohne getrennt werden kann:

Entweder man wäscht mit Wasser Fruchtfleisch und Haut weg und läßt nachher die Bohnen trocknen, oder
man legt die Kaffeekirschen so lange in die pralle Sonne, bis Fruchtfleisch und Haut wegfallen.

Wie die Bohnen behandelt wurden, sieht man ihnen im rohen Zustand durchaus an: Die Gewaschenen (wie unser Sidamo-Kaffee) haben eine klare grüne Farbe mit einem leichten Stich ins Bläuliche. Die Sonnengetrockneten hingegen haben einen Stich ins Gelbliche. Zudem finden sich noch kleine aber gut getrocknete Restchen von Fruchtfleisch an der Bohne. Dies hat natürlich einen Einfluß auf das Aroma, ist jedoch reine Geschmacksache und keine Frage der Qualität.

 

Hier, in der Region Sidamo im Süden Äthiopiens, wächst unser ausgezeichneter Kaffee.

(Wenn Sie auf die Karte klicken, erscheint eine Reliefkarte von ganz Äthiopien)

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